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Fahrzeugübergabe
„Dorfbus 2“
 
 
Am 31. Jänner 2012 erfolgte die Übergabe des „2. Dorfbusses“ (Opel Vivaro) durch die Firma Schatz-Draskovich.
 
 

(Obmann Martin Frühwirth, Geschäftsführer Ing. Heinrich Doczekal und Verkäufer Robert Weinhofer)

 

 

(Bgm. Kazinota, Bgm. Schabhüttl, Bgm. Frühwirth und Verkäufer Robert Weinhofer)

 

 


 

 

Präsentation unseres Mobilitätskonzeptes „neuder
Region der Gemeinden Kleinmürbisch, Inzenhof, Tschanigraben, Großmürbisch und Neustift bei Güssing
 
   
 
Das Projekt „Dorf-Bus“ läuft bereits seit 1. Dezember 2009 sehr erfolgreich. Die Nachfrage ist so groß, dass eine Erweiterung nach nur zwei Jahren Laufzeit unumgänglich ist. Außerdem gesellt sich die Gemeinde Neustift bei Güssing zu uns, so dass wir im Bereich Mobilität noch schlagkräftiger werden.
 
Die Erweiterung bedeutet den Ankauf eines zweiten Fahrzeuges und die Einstellung
einer/es zusätzlichen Fahrers/in
 
Einsparungen und Schließungen von Buslinien in unseren Gemeinden haben bei uns zu eklatanten Problemen in der Nahversorgung bei der nicht mobilen Bevölkerung geführt. Die Fragen, wie komme ich zum Arzt, zum Einkaufen oder zu Behörden, wenn Kinder oder Verwandte in der Arbeit sind, bleiben für ältere, nicht mobile Bürger/innen immer öfter unbeantwortet.
 
Sorgen bereiten unseren Familien ebenso die Fragen, wie ihre Kinder in den Kindergarten oder in die Schule kommen, wenn beide Elternteile in der Früh außer Haus gehen müssen. Die Wege in unseren Streusiedlungen betragen für viele Bewohner mehrere Kilometer bis zur nächsten Bushaltestelle, sofern es überhaupt eine Busverbindung gibt.
 
Wir sahen daher akuten Handlungsbedarf. Im Rahmen eines gemeindeübergreifenden Dorferneuerungsprozesses wurde mit dem Mobilitätskonzept eine Lösung für alle beteiligten Gemeinden gefunden.
 
Der „Dorf-Bus“ war geboren
 
Unter dem Motto „gemeinsam Lösungen für die Bürger/innen“ anzubieten, ist es uns mit Unterstützung von Bund und Land gelungen, dieses im Burgenland einzigartige gemeindeübergreifende Projekt auf die Beine zu stellen. Damit haben wir gemeinsam einen wichtigen Schritt in Richtung „Politik mir und für unsere Gemeindebürger/innen“ gesetzt. Gemeinsam ist es uns gelungen, die finanziellen Ressourcen effizient und sparsam einzusetzen, so dass die gesamte Region davon profitiert. Außerdem haben wir mit der Umsetzung dieses Projektes drei Arbeitsplätze vor Ort geschaffen.
 
Unser Ziel ist es, nachhaltige Maßnahmen zu setzen, um einerseits die Abwanderung in unserer lebenswerten Region zu stoppen und anderseits mit den gesetzten Maßnahmen, den Menschen in unserer ohnehin benachteiligten „Randregion“, ein Gefühl der Sicherheit im Bereich der Nahversorgung zu geben.
 
 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was sind die Ziele des Projektes „Dorf-Bus“?

 

Das wichtigste Ziel ist, dass jenen GemeindebürgerInnen denen kein Fahrzeug oder Linienbus zur Verfügung steht, Mobilität garantiert wird. Das Wesentliche dabei ist, dass die Menschen von zu Hause abgeholt und dorthin wieder zurück gebracht werden.

Transportiert werden die Kindergarten- Volksschul- und Hortkinder der Gemeinden Kleinmürbisch, Inzenhof, Tschanigraben, Großmürbisch und Neustift bei Güssing. Die Kinder werden zu Hause abgeholt, in den Kindergarten nach Inzenhof oder zur Schule und wieder zurück nach Hause gebracht.

Alle anderen nicht mobilen MitbürgerInnen haben die Möglichkeit an 3 Tagen pro Woche organisierte Fahrten von zu Hause aus nach Güssing und zurück in Anspruch zu nehmen.

 

 

Wie funktioniert das System „Dorf-Bus“?

 

Der „Dorf Bus“ wird über den Verein „Mobilität für die Gemeindebürger der Gemeinden Kleinmürbisch, Inzenhof, Tschanigraben, Großmürbisch und Neustift bei Güssing“ geführt. Träger dieses Vereines sind die genannten Gemeinden.

 

Sie haben die Möglichkeit diesem Verein beizutreten und mit einer Jahresmitgliedskarte den Bus ohne weitere Kosten ein ganzes Jahr in Anspruch nehmen.

 

 

Wer kann den „Dorf-Bus“ in Anspruch nehmen?

 

In Anspruch nehmen können den „Dorf-Bus“ ausschließlich Mitglieder des genannten Vereines.

 

Wie kommen Sie zu Ihrem Mitgliedsausweis?

 

Ihre Mitgliedschaft können Sie in Ihrem Gemeindeamt beantragen. Die Mitgliedsausweise werden Ihnen über die Fahrer ausgehändigt.

 

Was kostet eine Mitgliedschaft?

 

Für Erwachsene, Kindergarten-, Volksschul- und Hortkinder mit Hauptwohnsitz in einer der Mitgliedsgemeinden, zahlen Sie für eine Jahresmitgliedskarte € 45,-- pro Person.

 

MitbürgerInnen mit Nebenwohnsitz in einer der Mitgliedsgemeinden können eine Jahresmitgliedskarte für € 65,-- erwerben.

 

Der Mitgliedsbeitrag kann auf Wunsch auch in 2 Halbjahresraten bezahlt werden.

Die Mitgliedsausweise haben eine Gültigkeit von einem Kalenderjahr.

 

Für Kindergarten-, Volksschul- und Hortkinder ist der Ausweis für ein Schuljahr gültig.

 

Wann fährt der „Dorf-Bus“?

 

Der Kindergarten- und Volksschulkindertransport hat Vorrang und beginnt ab 7:00 Uhr und endet um 16:30 Uhr!

 

Wenn Ihr Kind krank oder verhindert ist, setzen Sie sich bitte mit dem Fahrer telefonisch in Verbindung, um rechtzeitig planen zu können.

 

Die Fahrer der Busse, Herr Werner Kurz, Frau Annemarie Kropf und Frau Tamara Windisch erreichen Sie während der Betriebszeiten unter der Rufnummer: 0664/ 885 10 147.

 

Die Zeiten des „Dorf-Busses“ für Fahrten nach Güssing und zurück:

 

Der „Dorf-Bus“ fährt jeweils am Montag, Mittwoch und Freitag ab 8:00 Uhr nach Güssing zu Ärzten, zum Einkauf oder zu Behörden fährt.

 

Anmelden können Sie Ihre Fahrt direkt bei den Fahrern unter der Rufnummer 0664/ 885 10 147.

Die Fahrer sind von Montag bis Freitag von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr für Sie erreichbar.

 

Die Zeiten für Ihre Rückfahrten vereinbaren Sie vor Ort mit den Fahrern.

 

Bitte beachten Sie dabei, dass der Fahrer in der Mittagszeit den Kindergarten und Schultransport erledigen muss, weil es dort fixe Öffnungszeiten gibt!

 

Wir hoffen, eine für Sie alle gewünschte und interessante Initiative gesetzt zu haben und dürfen Sie noch einmal herzlich einladen, unseren „Dorf-Bus“ zu nützen.